Kegellexikon

 

 

Home Nach oben 

                                                                                           

Abräumen (mit Kranzwertung):

Der erste Wurf beim Abräumen erfolgt immer auf das volle Bild. Danach werden nur noch die Kegel aufgestellt, die beim Anwurf nicht gefallen sind. Der Kegler muss dann alle Kegel (bis auf den König) abräumen, bevor wieder das volle Bild aufgestellt wird. Wenn der Kegler also eine 9 (oder einen Kranz) anwirft, dann darf er im nächsten Wurf wieder auf das volle Bild spielen.

Anwurf:

Wurf auf das volle Kegelbild.

Bahnarten:

Der Kegelsport innerhalb des Deutschen Betriebsportverbandes  wird auf 4 verschiedenen Bahnarten  betrieben:    Asphalt-, Bohlen-, Scheren- und Bowlingbahn.
 
Asphaltbahn
  1. Aufsatzbohle 5,50 m x 0,35 m
  2. Lauffläche 19,50 m x 1,50 m
  3. Seitenwände 19,50 m x 0,10 m, 0,14 m hoch
  4. Kegelstand 1,00 m x 1,70 m + 0,25 m* 1,70 m
  5. Kugelfang 1,25 m * 1,70 m

Asphaltbahn

Bohlenbahn
  1. Aufsatzbohle 5,50 m x 0,35 m
  2. Lauffläche 23,50 m x 0,35 m  Kehlung 0,75m von der Ansatzbohle entfernt: 4,5mm
  3. Kegelstand 1,00 m x 1,70 m +   0,25 m x 1,70 m
  4. Kugelfang 1,25 m x 1,70 m

Bohlenbahn

Scherenbahn
  1. Aufsatzbohle 5,50 m x 0,35 m
  2. Lauffläche gesamt 18,00 m, Kehlung 0,75 m von der Ansatzbohle entfernt: 3,5mm, davon Lauffläche 1: 9,50 m x 0,35m, Lauffläche 2 (Schere) 8,50 m lang, von 0,35 m auf 1,25 m verbreiternd
  3. Kegelstand 1,00 m x 1,25 +   0,25 m x 1,25 m
  4. Kugelfang 1,25 m x 1,70 m

Scherenbahn

Bowlingbahn
  1. Aufsatzfläche 4,57 m x 1,04-1,065 m
  2. Lauffläche 18,28-18,30 m x 1,04-1,065 m
  3. Ablaufrille je 0,235 m breit
  4. Kegelstand 0,792 m x 1,04-1,065 m +  0,125 m x 1,04-1,065 m
  5. Kugelfang 0,76-1,20 m x 1,04-1,065 m

    Bowlingbahn
 

Bild(er):

Ein Bild ist eine bestimmte aufgestellte oder nach dem Anwurf stehen gebliebene Kegelformation. Stehen alle Kegel, spricht man vom vollen Bild.

Gasse:

Diagonaler Abstand zwischen den einzelnen Kegeln.

Gassenzwang:

Jeder Anwurf muss in die vorgeschriebene Gasse gespielt werden. Bei rechter Gasse muss die Kugel die Kegel 1, 3 oder 6 berühren, darf aber nicht den Kegel 2 berühren. Bei linker Gasse gilt das ganze seitenverkehrt.
Jeder Wurf in die falsche Gasse ist ein Fehlwurf, d. h. die erzielte Holzzahl wird wieder abgezogen; beim Abräumen wird zusätzlich das volle Bild wieder aufgestellt.

Kegel:

Skizze eines Kegels Der Kegel ist in seinen Abmessungen und Gewicht genormt. Die Höhe beträgt 40 cm, das Gewicht liegt zwischen 1750 g und 1800 g. Der "König" überragt die anderen Kegel um 3 cm und sein Gewicht beträgt 1850 g. Das Material bestand früher aus Hartholz, wogegen heute fast nur noch Kunststoffkegel verwendet werden.

Kegelstand:

Skizze des Kegelstandes Die Stellfläche der 9 Kegel besteht - aus der Wurfrichtung gesehen - aus einem auf der Spitze stehenden Quadrat, dem Vierpass. In diesem Vierpass sind Standplatten eingelassen, auf die die Kegel gesetzt werden (Im Kegelboden ist eine leicht federnde Stahlkugel montiert, die genau in die Standplatte passt). Alle Kegel haben Nummern und Namen:
1: Vorderholz
2, 3: Vordere Damen
7, 8: Hintere Damen
4, 6: Bauer, Ecke
5: König
9: Hinterholz

Kehlung:

Über die gesamte Länge der Kugellauffläche verlaufende Vertiefung, die bewirkt, dass die Kugel zur Mitte tendiert. Nur Bohle- und Scherebahnen sind gekehlt.

Kranz:

Beim Wurf auf das volle Bild bleibt nur noch der König stehen.

Kugel:

Das Arbeitsgerät der Kegler, mit dem die Kegel zu Fall gebracht werden sollten.
Der Durchmesser der Kugel bei Asphalt und Schere beträgt 16 cm, das Gewicht liegt zwischen 2800 g und 2900 g. Für Bohlebahnen gilt dagegen ein Durchmesser von 16,5 cm und ein Gewicht von 3090 g - 3150 g.
Früher wurden die Kugeln aus Holz hergestellt, mit dem Nachteil, dass sie mit der Zeit immer ovaler wurden. Mittlerweile gibt es nur noch Kunststoffkugeln.

Pudel (Pumpe, Abwurf, ...):

Beim Wurf auf das volle Bild ist die Bahn nicht breit genug und die Kugel fällt in eine eigens dafür vorgesehene Rinne, wo sich keine Kegel befinden.
Pudel sollte man möglichst vermeiden, denn die psychischen und finanziellen Folgen für den Straftäter sind nicht abzuschätzen.

In die Vollen:

Jeder Wurf geht in das volle Kegelbild; nach jedem Wurf werden also alle 9 Kegel wieder neu aufgestellt.

 

                                                                                              Seitenanfang